THOMAS HAUS GOLDGOURMET

„das leben ist kurz“

Fröhliches Interieur, ambitionierter Service und ein junges, hochtalentiertes Team: Im Restaurant Goldman serviert der Spitzenkoch Thomas Haus Gute-Laune-Küche auf höchstem Niveau.

Was verschlägt Sie in den Osten, Herr Haus?

Ich habe sieben Jahre im „Cox“ gekocht. Das „Cox“ ist eine Institution in Hamburg. Ein sehr atmosphärischer Ort man könnte sagen: ein „Wohlfühl-Restaurant“. Ich hatte schon damals im Kopf, selbst ein Restaurant dieser Art zu er- öffnen. Dann zog es mich aus familiären Grün- den nachFrankfurt. Dort arbeitete ich im „Biancalani“ in Sachsenhausen. Eines Tages fragte mich Ardi Goldman das „Cox“ ist sein Lieblingsrestaurant in Hamburg , ob ich nicht Lust hätte, in seinem neuen Lokal im Ostend als Küchenchef anzufangen. Seit vier Jahren bin ich auch Inhaber des Goldman.

Was unterscheidet das Goldman von anderen Restaurants?

Das Goldman ist nicht nur Restaurant, sondern auch ein Ort der Entspannung. Hier gibt es keine steifen Kellner. Und egal, was aus der Küche kommt: Es wird immer gut sein. Unsere Gäste können sich auf Qualität verlassen.

Was kommt denn aus der Küche?

Neue deutsche Küche mit saisonalen und regionalen Produkten. Regionales beziehe ich von regionalen Händlern, genauso wie nicht regionale Produkte. Ich bestelle zum Beispiel keinen Thunfisch aus der Ferne von einem Händler in Hamburg. Das Geld soll in der Stadt bleiben.

Was macht Ihre Haltung als Koch aus?

Das Leben ist kurz. Ich will mit tollen Menschen zusammenarbeiten und Spaß bei der Arbeit haben. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist mir wichtig. Und der persönliche Kontakt zu meinen Händlern.

Was sollen Ihre Gäste denken, wenn Sie Ihr Restaurant wieder verlassen?

Denken? Gar nichts am besten. Sie sollen sich einfach wohlfühlen. Gibt es hier ein typisches Publikum? Unser Publikum ist eine bunte Mischung: Kreative, junge, verliebte Pärchen, Banker. Viele feiern hier ihren Geburtstag oder Hochzeitstag. Am Mittag kommen natürlich die Werber aus den nahe liegenden Büros.

Wie wirken sich die Veränderungen im Quartier auf Ihren Betrieb aus?

Die baulichen Veränderungen und natürlich die EZB wirken sich positiv aus. Das ganze Viertel wird aufgewertet. Es entstehen neue und spannende Projekte. Ich glaube nicht an einen spürbaren Zulauf durch die EZB in unserem Restaurant, aber die EZB wird insgesamt das Viertel und somit auch das zukünftige Publikum beeinflussen.

Wenn Sie ein typisches Gericht für den Osten kreieren sollten, was würde das sein?

Ardi Goldman wünschte sich schon lange eine richtige Bouillabaisse auf der Karte, so wie sich das für ein Hafenviertel gehört. Erst dachte ich, das passt gar nicht, aber mittlerweile ist es ein besonders geliebter Klassiker.

Ihr persönliches Ostschätzchen – Ihr Lieblings- platz im Ostend?

Wenn ich mal richtig abschalten will, steige ich auf das Dach des Goldman 25hours Hotel und schaue zu, wie die Sonne im Taunus untergeht.